LaMancha (Ziege)
Amerikanische Ziegenrasse, entwickelt in Kalifornien (1930er Jahre). Charakteristisch sind die „Elfenohren“. Süße Milch mit höherem Fettgehalt als die der Saanenziege; besonders geeignet für die Wirtschaftlichkeit kleiner Milchviehbetriebe in den USA.
Ertrag
~800-1.200 l/Jahr — weniger als Saanen, aber mit höherem Feststoffgehalt.
Dominant Regionen
Amerikanische Rasse; hauptsächlich in den USA in kleinbäuerlicher Milchwirtschaft eingesetzt. Außerhalb Nordamerikas von geringer Bedeutung.
Geschichte
Die Rasse entstand in den 1930er Jahren in Kalifornien aus spanischen Ziegen, die über mexikanische Missionen eingeführt und mit ausgewählten Milchziegenrassen gekreuzt wurden. Ihr charakteristisches Aussehen zeichnen sich durch die kurzen Ohrknorpel (sehr kurze „Elfenohren“) aus. 1958 wurde sie von der American Dairy Goat Association als eigenständige Rasse anerkannt.
Geschmack Charakter
Süßer und weniger intensiv nach Ziege schmeckend als Alpine; höherer Fettgehalt als Saanen. Wird von US-amerikanischen Erzeugern bevorzugt, die ein ausgewogenes Verhältnis von Ertrag und Geschmack anstreben.
Unterschrift Käse
- Verschiedene handwerklich hergestellte Ziegenkäsesorten aus den USA